Innerhalb der Rechten gibt es wohl kaum einen profunderen Filmkenner als Martin Lichtmesz: Sein Wissen hat der Wiener Cineast nun auf 432 Seiten verdichtet – seit Anfang Januar 2026 ist der »Lichtspielführer Lichtmesz« im Verlag Antaios verfügbar und bietet einen fundierten Einblick in die Welt des Kinos. Von den Anfängen des Stummfilms bis ins aktuelle Zeitalter hat sich Lichtmesz eine Reihe von Filmen vorgenommen und sie unter anderem auf ihren »rechten« Gehalt hin untersucht.
Der »kulturbanause«, Philip Stein und Volker Zierke haben das Buch gewälzt, philosophieren über dessen Anspruch, sprechen über die interessantesten Einträge in diesem Filmführer und streiten ein wenig darüber, wo Lichtmesz aus ihrer Sicht richtig oder falsch liegt.
Zum eigentlichen Thema kann ich, als „Filmmuffel“, nur beitragen:
Die Szene de Niros vorm Spiegel (Taxi Driver) soll er, merke ich noch nebenbei an, unter Zeitdruck improvisiert haben.
Ernst Jünger sah gerne die Krimiserie „Columbo“ (s. Kiesels Biographie, S. 664).
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Es sind nicht Einwanderer, sondern Siedler. Die eigentlichen Amerikaner sind jene, die Vorfahren hatten, die von der Mayflower stiegen. Bis in die 1960er verstand man unter „native“ einen Angelsachsen; so benutzt es auch Lothrop Stoddard.
Vox Day, der selbst mexikanisch-indianisch ist, schrieb mit einem weiteren Indianer, John Red Eagle, „Cuckservative. How ‚Conservatives‘ Betrayed America“.
S. einige von Vox Days Blog-Beiträgen. Es geht vor allem um die Frage,wer mit „posterity“ gemeint ist:
https://voxday.net/2023/06/21/why-posterity-matters/
„to point out that posterity meant only the American Revolutionaries and their descendants“
http://voxday.net/2024/03/17/the-paper-is-not-magic/
„Neither the words nor the ideas have ever applied in any way to newcomers, immigrants, citizens, illegals, invaders, foreigners, or the children of those diverse peoples, they only ever applied to the Posterity of the Founders, the direct genetic blood descendants of the men who fought the American Revolution against their British brethren for independen from the King of England.“
http://voxday.net/2025/11/10/dinesh-dsouza-goes-mask-off/
„There is no such thing as integration in a mass immigration
context. Dinesh D’Souza is an immigrant from India who has lived in the USA for 47 years.“
http://voxday.net/2025/01/04/she-has-to-go-back-2/
„The fat Portugese medicrity who actually claims to have been ‚born American in Portugal‘ is literally willing to redefine the very concept of ’nation‘ and deny it to Americans rather than admit that she is not part of the American Posterity for whom the U.S. Constitution was written, whose rights it was supposed to protect, and to whose Blessings of Liberty she has absolutely no legitmiate claim.“
Oder auch:
http://voxday.net/2017/07/04/the-iq-communications-gap/
https://voxday.net/2024/11/12/america-is-a-christian-nation/
https://voxday.net/2025/06/08/america-is-gone/
https://voxday.net/2025/12/17/america-is-for-everyone-2/
https://voxday.net/2025/12/23/immigrants-and-their-idea-nation-lie/
https://voxday.net/2025/11/06/why-conservatives-are-irrelevant/
(Zumal das Land ja bebaut wurde, es müßte alles abgerissen werden. Wie auch Australien, wo nun Joel Davis, mit dem Wegner früher über Carl Schmitt sprach, seit dem 20.11.25 im Gefängnis wegen eines Telegram-Beitrages sitzt; er verpaßte auch die Geburt seines Sohnes! Kein Witz.)
Spencer war eher eine „attention whore“. Vox Day dagegen hat vor kurzem einen mathematischen Beweis veröffentlicht — seit 2019 entwickelt –, der darlegt, daß die Evolution durch natürliche Selektion als mathematisch unmöglich ist (s. „Probability Zero: The Mathematical Impossibility of Evolution“, auf seinem Blog geht er auf Kritik ein, hat noch „The Frozen Gene“ veröffentlicht.)
So verschroben er auch ist, ist Vox Day schon ernst zu nehmen. (Wegner wollte „SJWs Always Lie“ übersetzen; Kubitschek fragte dann aber Lichtmesz [„Sankt Martin“], ob das tauge, daraufhin schrieb man wohl „Mit Linken leben“.)
Vox Day druckt auch die zur Zeit schönsten Bücher in seinem
Verlag „Castalia House“. (In Leder gebunden, mit Gold bedruckt; ähnlich der „Franklin Library“ oder Easton Press, wohl aber noch hochwertiger. Letterpress ist auch in Vorbereitung für Ausgewähltes.)
Siehe:
https://arkhavencomics.com/product/book4-library/
https://arkhavencomics.com/product-category/leather/
Comic-Autor (via Vox Days „Arkhaven“) Jon Del Arroz zeigt die Ausgabe von Marc Aurels „Meditationen“:
https://www.youtube.com/watch?v=FDPszn2V-YM
(Ich besitze keines, da ich zu arm bin, aber als Büchernarr interessiert einen das dann doch.)
Der Martin Lichtmesz ist ein toller Autor. Freue mich, dass er auch so ein Filmkenner ist.
Leider muss ich hier einmal mehr anmerken, dass mit sein Buch „Mit Linken leben“ nicht im Geringsten dabei geholfen hat mit Linken zu leben. Aber das Sachbuch war gut und flüssig geschrieben. Und auch der Lichtspielführer ist toll gemacht; UND er ist für mich weitaus nützlicher als ein Buch über die Roten 🙂