Jungeuropa, das ist mehr als nur ein Verlag. Wir wollen nicht nur Bücher drucken, sondern Köpfe prägen. Auch im Jahr 2026 werden deswegen zahlreiche Veranstaltungen stattfinden. Einiges ist von langer Hand geplant, anderes erfolgt kurzfristig. Alle Informationen finden Sie hier.
»Wer, wenn nicht wir?« – Die Jungeuropa-Veranstaltungen 2026 weiterlesenVon rechts gelesen – Sendung 192 – Christian Krachts Ausflug in den Iran
Im Nahen Osten brodelt es. Nicht nur US-Präsident Trump scheint auf einen Regime Change zu hoffen, auch viele liberalkonservative Stimmen hierzulande begeistern sich für einen Umsturz in dem islamistischen Land. Einen solch radikalen Wandel hat das Land schon einmal erlebt: 1979 übernahmen die Mullahs die Macht, und alle Konstanten wurden auf links gedreht. »1979« heißt aber auch der zweite Roman aus der Feder von Christian Kracht, der damit seinen Abschied von der sogenannten Popliteratur nahm und sich fortan den »-ismen« zuwandte. Buddhismus, Kommunismus, Islamismus, Faschismus? All das wirft hier seinen Schatten voraus.
Philip Stein und Volker Zierke lasen das Buch von Neuem – und kommen zu dem Schluss, dass am Ende der Iran gar nicht das große Thema des Romans ist.
Von rechts gelesen – Sendung 191 – Warum der Staat Kunst fördert
Wolfram Weimer greift durch: Drei Buchhandlungen hat der Kulturstaatsminister von der Nominierungsliste des Deutschen Buchhandlungspreises gestrichen. Als Begründung dienen Erkenntnisse des Verfassungsschutzes. Mutmaßlich sollen die betroffenen Händler in irgendeiner Weise mit der linksextremen Szene assoziiert sein – Gewissheit gibt es darüber jedoch nicht, da die entsprechenden Erkenntnisse nicht öffentlich gemacht werden. Gelingt Weimer damit ein Befreiungsschlag gegen die linke Kulturszene?
Philip Stein und Volker Zierke sprechen über die Hilflosigkeit der bürgerlich-konservativen Kräfte und gehen der grundsätzlichen Frage nach, ob Kunst überhaupt staatlich gefördert werden sollte – oder ob dieses Modell nicht längst an seine Grenzen gestoßen ist.
Hochfeste der Scham (III): Liberale Zeiten
Anlässlich der Medienkampagne gegen Ulrich Siegmund, den Spitzenkandidaten der AfD zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2026, hat Nils Wegner vergangenen November in den sozialen Medien übersetzte Passagen eines Essays über Demütigung als politische Waffe verbreitet. Die aktuellen Fälle des jungen AfD-Politikers Kevin Dorow und der Generation Deutschland Nordrhein-Westfalen zeigen: Schuld und Scham bleiben Knuten des Establishments. Wir präsentieren deshalb mit freundlicher Genehmigung des Autors den Gesamttext in mehreren Teilen.
Hochfeste der Scham (III): Liberale Zeiten weiterlesenVon rechts gelesen – Sendung 190 – Die Zeitung aus dem Osten
Die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung braucht einen neuen Chefredakteur. Dorian Baganz hinterlässt damit, nur drei Wochen nach dem Start des neuen, interessanten Medienprojekts von Unternehmer Holger Friedrich, eine Lücke. Vielleicht ist das aber besser so: Ein Ex-Redakteur vom linken Freitag soll die ostdeutsche Stimme im Blätterwald formulieren? Dazu noch als Duisburger, als »Wessi«? Schließlich wollte die OAZ ja eines sein: Eine Wochenzeitung für die unterrepräsentierten »Ossis«.
Auch unser Podcast-Trio Benedikt Kaiser, Philip Stein und Volker Zierke legte die Stirn angesichts der Personalie in Falten. In dieser Episode sprechen sie über die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung, die ähnlich gelagerte Berliner Zeitung und die möglichen Ziele von Holger Friedrich. Zum Aufnahmezeitpunkt saß Baganz noch fest im Sattel – jetzt gehört er schon zur stetig wachsenden Riege der Ex-Mitarbeiter. Deutet das auf Ärger hinter den Kulissen hin oder ist das für die junge OAZ am Ende sogar eine Chance?
Von rechts gelesen – Sendung 189 – Immer wieder »Regime change«
Der Iran hat eine wechselhafte Geschichte – und der von den USA und Israel nun forcierte »Regime change« durch Bomben ist mitnichten die erste westliche Einmischung in die Geschicke dieser Nation. Denn schon Mohammed Reza Pahlavi kam mithilfe der CIA an die Macht. Versucht der Westen also nun erneut, was 1979 gescheitert ist? Und in wessen Interesse liegt das eigentlich?
Benedikt Kaiser, Volker Zierke und Philip Stein jedenfalls sind der Meinung, dass der vom Zaun gebrochene Krieg mit dem Iran – aller berechtigten Kritik an der Theokratie der schiitischen Rechtsgelehrten zum Trotz – weder im Interesse der USA noch des Westens und schon gar nicht Europas ist. Doch wer profitiert sonst? Israel? China? In dieser Episode werden die Wirren der internationalen Beziehungen aufgelöst.
Hochfeste der Scham (II): Besetzte Amerikaner
Anlässlich der Medienkampagne gegen Ulrich Siegmund, den Spitzenkandidaten der AfD zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2026, hat Nils Wegner vergangenen November in den sozialen Medien übersetzte Passagen eines Essays über Demütigung als politische Waffe verbreitet. Die aktuellen Fälle des jungen AfD-Politikers Kevin Dorow und der Generation Deutschland Nordrhein-Westfalen zeigen: Schuld und Scham bleiben Knuten des Establishments. Wir präsentieren deshalb mit freundlicher Genehmigung des Autors den Gesamttext in mehreren Teilen.
Hochfeste der Scham (II): Besetzte Amerikaner weiterlesenVon rechts gelesen – Sendung 188 – Nostalgie als Waffe
Zurück zu den guten alten Zeiten: Das denken nicht nur bestimmte Millennials, wenn sie an »Diablo 2« denken, sondern dies ist auch eine wesentliche Triebfeder rechtspopulistischer Parteien. Denn was ist »Make America Great Again« anderes als der Wunsch nach einem fiktiven Amerika der Vergangenheit, in dem angeblich noch alles gut war? Auch die AfD setzt auf dieses diffuse Gefühl, diese Nostalgie nach anderen, besseren Zeiten – ohne dabei konkret zu werden.
Philip Stein und Volker Zierke sprechen über die Gefahren der Nostalgie, darüber, ob die Wehmut nach anderen Zeiten nicht eine wesentliche Motivation aller Rechten ist, und – ganz nebenbei – über die Computerspiele ihrer Kindheit.
Nicht zu vergessen: Ost und West!
Hochfeste der Scham (I): Demütigungsrituale
Anlässlich der Medienkampagne gegen Ulrich Siegmund, den Spitzenkandidaten der AfD zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2026, hat Nils Wegner vergangenen November in den sozialen Medien übersetzte Passagen eines Essays über Demütigung als politische Waffe verbreitet. Aufgrund regen Interesses und angesichts der aktuellen Kampagne gegen den jungen AfD-Politiker Kevin Dorow präsentieren wir mit freundlicher Genehmigung des Autors den Gesamttext in mehreren Teilen.
Hochfeste der Scham (I): Demütigungsrituale weiterlesenVon rechts gelesen – Sendung 187 – Vergeltung für Quentin?
In Frankreich wird der junge rechte Aktivist Quentin von Linksextremisten totgeschlagen. Was folgt: Empörung, Trauer, Gedenkminuten, Demonstrationen. Und das war’s? Politische Gewalt ist nichts Neues. Dennoch muss man sich fragen, ob Zynismus und Realpolitik nicht längst das Ruder übernommen haben, wenn man nach solchen Taten einfach wieder zur Tagesordnung übergeht.
Deshalb sprechen Volker Zierke und Philip Stein über ein besonders heikles Thema: Wie viel Gewalt muss eine politische Bewegung in sich tragen?