Eine Zeit lang schien es, als würde eine ganze Generation in den digitalen Welten des Computerspiels »World of Warcraft« verschwinden. Auch auf die damals noch sehr jungen Jungeuropa-Autoren Volker Zierke und Bruno Wolters griff das Fieber über.
In dieser Podcast-Episode sprechen sie über die digitale Weltenflucht, das Faszinierende an der virtuellen Welt und auch darüber, warum die »Generation WoW« trotz allem der Realität zugewandt ist.
Mit den Batman-Filmen stieg Christopher Nolan in die höchste Riege der Hollywood-Regisseure auf; nun macht er mit der Verfilmung des Lebens des »Vaters der Atombombe« Schlagzeilen. Viele sprechen von seinem bislang besten Film, andere kritisieren flache Frauendarstellungen und eine »zu weiße« Besetzung.
Philip Stein und Volker Zierke haben sich »Oppenheimer« angesehen und sprechen über Film, Fortschritt und Forscherverantwortung.
Im Sommerloch wird vor allem gelesen. Benedikt Kaiser, Philip Stein und Volker Zierke bringen ihre aktuelle Lektüre mit in die Jungeuropa-Tonkabine und erklären, was sie gerade fasziniert. Leider – oder zum Glück? – liest man Bücher anders, wenn man in einem Verlagsprojekt mitarbeitet – es öffnet neue Perspektiven, kann Lektüren aber auch »entzaubern«. Darum soll es in der heutigen Episode »Von rechts gelesen« gehen.
Yukio Mishima ist eine Legende. Nicht nur in rechten Kreisen, sondern auch im Mainstream besitzt der japanische Schriftsteller einen berühmt-berüchtigten Status. Das dürfte nicht zuletzt an den Umständes seines dramatischen Selbstmordes liegen, mit dem er 1970 sein Leben beschloss.
Ein »Heldentod«? Oder ein letztes egozentrisches Bühnenstück? Volker Zierke und Philip Stein haben den ebenfalls berüchtigten Lektor Nils Wegner eingeladen, um Mishimas (Ab-)Leben, dessen Werk und die Frage des »heldenhaften« Sterbens zu diskutieren.
Es geht ausnahmsweise ernst zu, denn auch über den Hang zur Selbstzerstörung an den politischen Rändern wird gesprochen.
Unser Autor Bruno Wolters (Eigentum und Ordnung) nimmt Stellung zur Besprechung seines Buches im Freilich-Magazin.
Soziale Gerechtigkeit ist kein Wert für die Rechte weiterlesen
2023 ist das, was landläufig als »rechts« gilt, scheinbar in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Nicht nur die übliche Journaille warnt vor der »blauen Wende«, auch ganz objektiv scheint die Geschichte der »Neuen Rechten« eine Erfolgsgeschichte zu sein.
Das Podcast-Duo Philip Stein und Volker Zierke wird in dieser Folge durch Benedikt Kaiser ergänzt, und zu dritt streitet man sich nun über die Erfolge, Niederlagen sowie natürlich die Zukunft einer Rechten, für die die AfD Fluch und Segen zugleich ist. Nichts für schwache Nerven!
»Temperaturerhöhung in Buchform« – so beschreibt der Verlag Antaios den wiederentdeckten Roman
Laternenpfähle warten von Hubert Ernst Gilbert. Doch kann das Buch halten, was der Verlag verspricht?
Fakt ist: Bei Gilbert marschieren die Freikorps noch. 1923 ist Deutschland in einer schweren Krise begriffen: Inflation, Ruhrkampf, Defätismus allerorten. Mittendrin befindet sich Gilberts Protagonist Hauptmann Strieder – er kehrt extra aus Sibirien zurück, um seinen Dienst für das Vaterland zu leisten.
Laternenpfähle warten ist ungewöhnlich – das trifft auf das Literarische ebenso zu wie auf den Protagonisten und natürlich den Autor selbst. Kein handelsüblicher Freikorps-Groschenroman also, und damit genau richtig, um von Volker Zierke und Philip Stein in einer Episode »Von rechts gelesen« besprochen zu werden.
Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Zahlreiche Jungeuropa-Leser haben sich in den letzten Wochen als unerschütterliche »Mishima-Fans« »Sonne und Stahl« – Mishima in den Startlöchern weiterlesen
»Der Freiheitsbegriff der Konservativen meint vor allem die Freiheit des privaten Eigentums« – so lautet ein gewichtiger Vorwurf der sozialistischen Linken an die politische Rechte. Doch gilt das auch für die »Neue Rechte«? Und was meinen Rechte und Linke eigentlich, wenn sie über den Begriff des »Eigentums« sprechen?
Volker Zierke und Philip Stein besprechen das neue Buch von Bruno Wolters, in dem es genau um diese Fragen geht. Eigentum und Ordnung kann hier bestellt werden.
Das neue Buch von Benedikt Kaiser trägt den Titel Die Konvergenz der Krisen. Es kommt zur rechten Zeit, stehen AfD und »Vorfeld« doch gerade an einer entscheidenden Wegmarke. Wo sind die Kader von Morgen? Wie gilt es sich zu verhalten angesichts neuer und sich verschränkender Krisenmomente? Und wie verhält es sich mit dem Zusammenspiel von Theorie und Praxis, also auch von »Fundis« und »Realos«?
Philip Stein hat mit Benedikt Kaiser darüber gesprochen.