Wenn sich die Rechte auf nur einen Autor verständigen müsste – vermutlich wäre es Ernst Jünger. Besonders ein Werk hat enorme Wirkung entfaltet, und sein Titel ist selbst zum geflügelten Wort geworden: »Der Waldgang« von 1951 fasst die Situation Deutschlands nach einem verheerenden Krieg zusammen und skizziert einen Ausweg. Doch worin besteht dieser Ausweg?
In der »Exil«-Reihe von Susanne Dagen legt der Kulturhistoriker Dr. Ulrich Fröschle einen interessanten Band vor, der Jüngers Büchlein auf seinen Gehalt für den Widerstand im Jahr 2026 hin abklopft.
Benedikt Kaiser, Philip Stein und Volker Zierke haben Fröschles Buch gelesen und besprechen alles – Fröschle, Jünger und den Widerstand – im Podcast.
Ist Jahre her, dass ich Ernst Jüngers „Der Waldgang“ gelesen habe. Habe es nach einem Vortrag von Parviz Amoghli über Jüngers Werk gelesen. Der Vortrag wurde dann mit einem Geleitwort von Thor Kunkel unter dem Titel „Schaum der Zeit-Ernst Jüngers Waldgang heute“ veröffentlicht.
Fand Jüngers Buch damals sehr hilfreich. Es ist durchaus nützlich für den passiven Widerstand gegen Unrecht.