Von rechts gelesen – Sendung 193 – Hooligans und Skinheads im Osten

Mit der Liedzeile »Fußball ist Fußball und Politik bleibt Politik« haben »Kategorie C« einen folgenschweren Irrtum in die Welt gesetzt. Ein neues Buch, »Staatsfeinde« von Stefan Wellgraf, beweist die Naivität dieser Parole. Um aufzuzeigen, wie politisch »Rechte Subkulturen in Ostdeutschland seit den 1970er Jahren« – so der Untertitel – waren und sind, hat sich Wellgraf ausführlich mit Hooligans und Anhängern des BFC Dynamo unterhalten und so eine umfassende und ausführliche Feldforschung im ostdeutschen Fußball betrieben.

Benedikt Kaiser und Philip Stein sprechen über genau diese rechten Subkulturen im Osten – über Hooligans, Skinheads, die sogenannten Baseballschlägerjahre und natürlich die Thesen des Sozialwissenschaftlers Stefan Wellgraf. Klar wird: Fußball ist alles, aber nicht unpolitisch.

Ein Kommentar zu „Von rechts gelesen – Sendung 193 – Hooligans und Skinheads im Osten“

  1. Mir sei eine kurze Richtigstellung erlaubt : 1. Der Polizist lebt noch (Lens). 2. Acker-Truppe nicht Hooligangruppe (München).

    Der Text von KC in Gänze: „Hahohe Kategorie C, wir scheißen drauf, was andere sagen, wir bleiben, wer wir sind, denn Fußball ist Fußball und Politik bleibt Politik. Nur der Bessere gewinnt, wenn die Schlacht beginnt. Nur der Bessere gewinnt, weißt Du, wer wir sind“ Mithin besingen sie genau das, was BK thematisiert. Die Fußballjungs wollen sich nicht politisch vereinnahmen lassen. Es geht nicht darum, daß der einzelne Fußballfan unpolitisch sein soll, doch geht im Stadion und drumherum der Verein vor der Politik. Der sportliche Wettstreit im und außerhalb des Stadions soll nicht noch politisch aufgeladen werden. Dann wäre er vermutlich noch schwerer einzuhegen. Das war und ist zumindest meine Interpretation dieser Zeilen und ich sehe das genauso.

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