Von rechts gelesen – Sendung 192 – Christian Krachts Ausflug in den Iran

Im Nahen Osten brodelt es. Nicht nur US-Präsident Trump scheint auf einen Regime Change zu hoffen, auch viele liberalkonservative Stimmen hierzulande begeistern sich für einen Umsturz in dem islamistischen Land. Einen solch radikalen Wandel hat das Land schon einmal erlebt: 1979 übernahmen die Mullahs die Macht, und alle Konstanten wurden auf links gedreht. »1979« heißt aber auch der zweite Roman aus der Feder von Christian Kracht, der damit seinen Abschied von der sogenannten Popliteratur nahm und sich fortan den »-ismen« zuwandte. Buddhismus, Kommunismus, Islamismus, Faschismus? All das wirft hier seinen Schatten voraus.

Philip Stein und Volker Zierke lasen das Buch von Neuem – und kommen zu dem Schluss, dass am Ende der Iran gar nicht das große Thema des Romans ist.

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