Louis-Ferdinand Céline ist ebenso berühmt wie berüchtigt: Den einen gilt er als genialer Schriftsteller, den anderen als »Antisemit« und Verfasser von vulgären Schimpftiraden. Vor nicht allzu langer Zeit sorgte der Fund verloren geglaubter Céline-Manuskripte für Aufruhr. »Krieg« ist eines der Fragmente aus diesem Nachlass des wohl umstrittensten französischen Schriftstellers.
Volker Zierke und Philip Stein besprechen den kurzen Roman, der von Verwundung und Genesung in einem frontnahen Hospital des Ersten Weltkrieges erzählt, und ordnen ihn in das Gesamtwerk Célines ein.
Habe Louis-Ferdinand Célines Roman bei mir zu Hause liegen. War ein Geschenk. Bin aber leider noch nicht dazu gekommen, ihn zu lesen. Es stehen oft so viele Projekte an. Und ehrlich gesagt habe ich selbst schon so viel über die Zeit gelesen und verfasst; da bin ich in dieser Hinsicht doch etwas übersättigt.