Was für eine Wahl, was für ein Wahlabend, was für ein Wahlkampf: Ulrich Siegmund ist nicht einfach AfD-Spitzenkandidat und vielleicht bald Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt – er ist zum Symbol und Hoffnungsschimmer für viele Menschen geworden. Und selbst die notorisch kritischen Stimmen des Jungeuropa-Podcasts können sich diesem Hype kaum entziehen.
Kann es sein, dass die Rechte hier, in Sachsen-Anhalt, tatsächlich Geschichte schreibt und erstmals Regierungsverantwortung übernimmt? Oder gilt es auch diesmal, überaus kritisch zu bleiben – so wie einst bei Trump?
Zusammen mit Hydra-Verlagsleiter Michael Schäfer diskutieren Volker Zierke und Philip Stein, ob sie der AfD zutrauen, tatsächlich zu regieren, wo die Fallstricke einer Regierungsübernahme liegen und was Ulrich Siegmund von anderen AfD-Spitzenpolitikern unterscheidet.
Auf jeden Fall hat es den Blockparteien schön die Suppe versalzt, wie der blaue Balken bei der Wahl über 40 Prozent bekam :-).
Das ist ein großer Grund zur Freude.
Schwierig wird es nun, wo es für Siegmund ans Regieren geht. Mal schauen, ob er die nötigen Stimmen von CDU-Abweichlern oder BSW-lern bekommt?
Wobei er ja dann nach seiner eventuellen Wahl zum Ministerpräsidenten vor dem Problem stünde, dass er jedes Mal bei jeder Abstimmung auf Stimmen aus der CDU oder dem BSW angewiesen wäre; wofür er deren Leuten natürlich etwas anbieten müsste…
Na mal schauen, wie das dann so wird…
Das Amt NICHT antreten würde die Partei als unseriös disqualifizieren – stellt euch nur mal vor, was E. Musk dazu sagen würde…
Natürlich kann man auch in nur einem der Bundesländer EINIGES tun, was Veränderungen auf Bundesebene nach sich ziehen muss, z.B. Sachdienstleistungen statt Geld für alle „Asylanten“, Reduzierungen auf das erlaubte Minimum, sofortige Ausweisung bei Straftaten, Regieren mit Erlassen statt Gesetzen. Auch Korrektur der Schulbücher wäre absolut wichtig für die jungen Generationen, Kontrolle der NGOs auf Landesebene u.a.m.
PS. Die Runde ist etwas unseriös… Noch einmal so, und ich hab euch vergessen.
Dann gute Reise!
Ist es denn so schwierig, zu regieren? Ich meine, die Blockparteien bestehen hauptsächlich aus Halunken. Außerdem sehe ich das Argument, man werde jetzt jeden Fehler der AfD besonders hervorheben, eher gelassen. Denn die Probleme, wegen derer man AfD wählt, werden von den Kartellparteien ja gar nicht angegangen. Einwanderung z. B. können die gar nicht angehen, da sie ja hiermit neue Wähler importieren und damit Deutschland in ihrem krankhaften Haß aufs Eigene weiter zerstören müßen.
Gefährlicher finde ich das Problem der ethnischen Wahl, wie Sellner oft betont. Im derzeitigen Save-Europe-Act-Rundbrief sprach er ja wieder an, daß man noch 15 Jahre hat, um etwas politisch zu ändern. Bzgl. AfD in Sachsen-Anhalt und Remigration s. auch das Papier, das das Institut für Remigration herausgab:
https://publications.remigration-institute.com/policy/policy-paper-sachsen-anhalt.pdf