Von rechts gelesen – Sendung 169 – Der neue Roman von Leif Randt

»Let’s Talk About Feelings« ist ein Leif-Randt-Roman par excellence: In der Welt des Alt-Hipsters Marian (41) gibt es keinen Rechtsruck, keine Politkrisen, kaum negative Gefühle, nur sehr viel Toleranz und Verständnis für alles und jeden. Die Wirklichkeit wird ausgeschlossen und man kann darüber streiten, ob ein Buch, das diesen Realitätsverlust dokumentiert, in unserer Zeit überhaupt Relevanz hat.
 
Benedikt Kaiser, Philip Stein und Volker Zierke haben »Let’s Talk About Feelings« gelesen und fällen ihr Urteil über das Buch, in dem die Auflösung aller Dinge schon sehr weit fortgeschritten ist.

Von rechts gelesen – Sendung 168 – Das steckt in »Der Hegemonie entgegen«

»Metapolitik« ist ein Begriff, der seit Jahrzehnten in aller Munde ist. Doch hat die politische Rechte dieses Konzept tatsächlich so verinnerlicht, wie man es vermuten könnte? Nein, sagt Benedikt Kaiser – das liege auch daran, dass kaum jemand auf der Rechten tatsächlich Gramsci gelesen und angewandt habe.

In seinem neuen Buch »Der Hegemonie entgegen« will er nun mit einigen Missverständnissen aufräumen – und erklärt, wie die Rechte ihre historische Chance nutzen kann, damit sich Desaster wie in anderen Ländern, wo planlose Rechte mit Anlauf und Ansage scheiterten, hierzulande nicht wiederholen.
 
Philip Stein und Volker Zierke haben sich Benedikt Kaiser vorgeknöpft, um ausführlich über sein Buch, die Hegemonie und ihre Erringung zu sprechen.

Von rechts gelesen – Sendung 167 – Merz, Kunst und Kiefer

Friedrich Merz schmückt einen seiner Büroräume mit einem Gemälde von Anselm Kiefer. Das trostlose Motiv veranlasst nicht wenige Beobachter dazu, Parallelen zum Deutschland des Jahres 2025 zu ziehen – und dem Kanzler stattdessen andere Werke zu empfehlen. Nur: welche?

Während es in der Literatur wenigstens ein wenig besser aussieht, blickt die Rechte im Bereich der Bildenden Kunst in gähnende Leere. Denn es gibt schlichtweg kaum »rechte Maler«. Die Kunstbanausen Philip Stein und Volker Zierke nähern sich diesem Thema aus der Perspektive von interessierten Laien.

Von rechts gelesen – Sendung 166 – »One Battle After Another«

Mit seiner Thematik rund um die »brutale« ICE-Remigrationsbehörde und eine revolutionäre, linke Terrororganisation scheint der Kinofilm One Battle After Another der Film der Stunde zu sein. Und tatsächlich wird viel über Paul Thomas Andersons neues Werk gesprochen. Die Kritiker sind sich dabei uneins: Einige sehen in dem Film eine geniale Persiflage auf das Trump-Amerika, andere unterstellen ihm Sympathien für linke Gewalttäter.

Philip Stein und Volker Zierke haben sich den neuen Film mit Leonardo DiCaprio und Benicio del Toro angesehen und diskutieren, was One Battle After Another wirklich taugt.

Angriff auf CasaPound! – Luca Marsella im Interview

Um CasaPound Italia (CPI) scheint es aus deutscher Perspektive in den letzten Monaten etwas ruhiger geworden zu sein. Hat CPI womöglich seinen historischen Auftrag erfüllt – jetzt, da die »Postfaschistin« Giorgia Meloni das Land regiert? Weit gefehlt. Und auch die rechte Regierung hat die Situation für CPI keineswegs entspannt. Im Gegenteil: Im Zuge von pro-palästinensischen Demonstrationen kam es kürzlich zu Angriffen auf das Herzstück von CasaPound in Rom, das Hauptquartier in der Via Napoleone III.

Wir haben Luca Marsella, den Sprecher von CPI, zur aktuellen Lage befragt.

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Von rechts gelesen – Sendung 165 – »Lázár«: Darf man so mit der Geschichte umgehen?

»Ein wirklich großer Schriftsteller betritt die Bühne« – Nelio Biedermann heißt das neue Wunderkind der deutschsprachigen Literatur. Er ist keine 23 Jahre alt, und doch soll sein neuer Roman »Lázár« in 20 Sprachen übersetzt werden. Es ist ein Buch, wie man es von einem so jungen Autor nicht erwartet hätte: Die eigene Familiengeschichte wird verbunden mit der Geschichte Ungarns im 20. Jahrhundert – von der k. u. k.-Monarchie bis zum Budapester Aufstand 1956.

Hype, historisches Thema und eine außergewöhnliche Sprache haben auch Philip Stein, Volker Zierke und Benedikt Kaiser auf »Lázár« aufmerksam werden lassen. In dieser Episode sprechen sie über das Buch, das der Mainstream gerade mit Lorbeeren überhäuft.

Von rechts gelesen – Sendung 164 – Braucht Jungeuropa eine eigene Akademie?

Nachdem sich der Pulverdampf des Verlagstreffens in Dresden verzogen hat, ziehen wir Bilanz: Was lief in diesem Jahr besser, was schlechter als bei den vergangenen Veranstaltungen in Dresden, Burg und Wien?

Benedikt Kaiser, Volker Zierke und Philip Stein werfen außerdem einen Blick auf das kommende Jahr – und stellen die Frage, ob es zusätzlich zu den bisherigen Treffen einer Art »Akademie« bedarf, um die nächste Generation »Jungeuropäer« auszubilden.

Von rechts gelesen – Sendung 163 – Europa muss das »Antiamerika« werden!

»Amerikanismus« ist der Titel einer auf den ersten Blick unscheinbaren Schrift, die jedoch für reichlich Gesprächsstoff sorgen dürfte. Verfasst wurde der neue Band der »Fundamente«-Reihe von Marvin T. Neumann, der durch seine Beiträge auf X bekannt ist, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, wenn es um die USA, den Liberalismus und dessen Protagonisten geht. Entgegen vieler Erwartungen ist »Amerikanismus« jedoch kein direkter Angriff auf die USA, keine »Kampfschrift«, sondern eine nüchterne Analyse einer Ideologie, die sich mittlerweile auf den gesamten Westen ausgebreitet hat.

Zusammen mit unserem Autor diskutieren Philip Stein und Volker Zierke den aktuellen Zustand der USA, die Dynamik ihrer ideologischen Ausbreitung und natürlich Neumanns neues Buch.

Von rechts gelesen – Sendung 162 – Was man zur Buchmesse »SeitenWechsel« wissen muss

In den letzten 30 Jahren haben Susanne Dagen und ihr Mann Michael Bormann ihre Buchhandlung, das BuchHaus Loschwitz, durch harte Arbeit fest etabliert – nicht nur in Dresden, sondern in der gesamten Bundesrepublik, insbesondere in der patriotischen Gegenöffentlichkeit, wo das urige Geschäft zu einem festen Anlaufpunkt geworden ist. Nun plant Dagen ihren nächsten Schritt: eine eigene alternative Buchmesse in Halle an der Saale, die für alle offen ist – ohne die üblichen politischen Sabotageversuche, wie sie etwa aus Frankfurt bekannt sind.

Auch Jungeuropa wird am 8. und 9. November 2025 bei der Messe »SeitenWechsel« mit einem großen Stand vertreten sein. Ob die Buchhändlerin mit diesem Projekt ihren Erfolg weiter ausbaut oder sich möglicherweise übernimmt, wollten wir von ihr selbst erfahren. Deshalb sprechen Philip Stein und Volker Zierke mit Susanne Dagen über ihr Vorhaben.