Christopher Nolan verfilmt »Die Odyssee« und spaltet damit die Gemüter: Auf X beklagt man von rechts die multikulturelle Besetzung, kritisiert die fehlende historische Authentizität, die graue Welt, die schnöde Sprache – und trotzdem steuert der Film auf ein Einspielergebnis von einer Milliarde Dollar zu. Wie kann das sein?
Philip Stein, der »KvlturBanause« und Volker Zierke waren in Nolans Neuinterpretation des homerischen Epos und dröseln die Dinge der Reihe nach auf – und klären, ob das am Ende auch ein guter Film ist.