Von rechts gelesen – Sendung 214 – Gefährtenschaft, Mosaikrechte – neue rechte Einigkeit?

Aktuellen Umfragen zufolge hätte die AfD bei einer Bundestagswahl derzeit wohl rund 15 Millionen Wähler. Heißt das automatisch, dass die politische Rechte in den letzten zehn Jahren zahlenmäßig derart gewachsen ist? Oder sind das nur unzufriedene Bundesbürger ohne Anschluss an irgendein Milieu?

Der Philosoph Christian Illner hat kürzlich ein Buch vorgelegt, in dem er der Frage nachgeht, wie eine rechte Gemeinschaft, eine »Gefährtenschaft«, aussehen müsste – und wer eigentlich dazugehört. Einen ähnlichen Versuch hat einige Jahre zuvor Jungeuropa-Autor Benedikt Kaiser unternommen, als er das Konzept der Mosaikrechten vorstellte.

In dieser Episode diskutieren Volker Zierke, Philip Stein und Benedikt Kaiser die Frage, wer die »Neue Rechte« eigentlich ist und wer am Ende die Kontrolle über sie ausübt.

2 Kommentare zu „Von rechts gelesen – Sendung 214 – Gefährtenschaft, Mosaikrechte – neue rechte Einigkeit?“

  1. Das Problem, beweisen zu müßen, haben aber vor allem säkulare Rechte. Denn Rechts war ja historisch immer Gott, König, Vaterland. Die Völker sind Schöpfung Gottvaters. Vermischung ist abzulehnen, Gott unterband es selbst, s. den Turmbau zu Babel.

    Vox Day hat das in einem neuen „Framework“ versucht abzuarbeiten, das er „Veriphysics“ nennt:

    https://www.amazon.de/-/en/Vox-Day-ebook/dp/B0GP18SX2D

    Menzels Standpunkt, daß es einen neutralen gäbe, ist in der Tat hanebüchen. Es gibt keinen neutralen, objektiven Standpunkt. Den hat höchstens Gott, was ja auch zeigt, wie wahnsinnig es ist, diese Position zu vertreten. Recht vermessen. Wenn ich sage, Jesus ist nicht Gott, ist das auch bereits ein Standpunkt.

    Was Reichelt betrifft, so kann man Kaisers Beschreibung auch auf Sarrazin anwenden, mit dem Sellner vor kurzem sprach.

  2. Es sind unter den rund 15 Millionen Wählern der AfD natürlich auch viele Unzufriedene, die vermutlich nicht so viel über Politik nachdenken wie wir es hier tun.
    Aber diese Leute sind einen Schritt auf uns zugegangen und da ist es nur richtig und wichtig, wenn wir sie abholen, indem wir ihnen unsere Ideen nahebringen 🙂

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